Spendenübergabe für Kirchenglocken

Seit 2004 ist beim Georgimarkt der Stand der Kolpingsfamilie Partenkirchen mit Kuchen und Leberkäse vertreten.
Dies ermöglicht der Kolpingsfamilie Spenden zugunsten sozialer und ortsgebundener Projekte.
So konnten jetzt 5000 € für die neuen Glocken der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt übergeben werden.
An dieser Stelle sei nochmals allen fleißigen Kuchenspendern und Standhelfern gedankt.

(v.l.) Kassier Konrad Gehringer, Vorsitzende Veronika Bartl, Dekan Andreas Lackermeier u. Kirchenpfleger Josef Angelbauer. Foto Tobias Prinzhorn

Kolping-Bezirksverband blickt auf 110 Jahre zurück

In diesen Tagen hätten die Werdenfelser Kolpingsfamilien die 110 jährige Gründung ihres Bezirksverbandes gefeiert – leider fällt die Feier zum Jubiläum der Corona-Pandemie zum Opfer.
Die älteste Kolpingsfamilie ist die Kolpingsfamilie Murnau, sie wurde bereits 1878 gegründet. Obwohl Murnau zum Diözesanverband Augsburg gehört, ist die Kolpingsfamilie Murnau der Patenverein der Garmischer Kolpingfamilie, die dann 1888 gegründet wurde. Es folgte Partenkirchen 1897, die dann 1910 den Bezirksverband Werdenfels gründeten. Dann kam 1907 Oberammergau, 1916 Mittenwald, 1926 Peiting und als jüngstes Mitglied 1992 die Kolpingsfamilie Grainau dazu. „Kolping-Bezirksverband blickt auf 110 Jahre zurück“ weiterlesen

Die Werdenfelser Kolpingsfamilien auf einen Blick

Von den Ettaler Berggipfeln aus hat man einen wunderbaren Rundumblick. So sieht man das Karwendel mit Mittenwald, das Wettersteingebirge mit den Orten Partenkirchen, Garmisch und Grainau.

In der anderen Richtung liegt Oberammergau, Peiting und Murnau – so sind unsere Kolpingsfamilien praktisch alle in Sichtweite. Am Horizont hat man auch München mit dem Diözesanverband im Blick. Direkt unterhalb liegt das Kloster Ettal, das für unseren Bezirksverband in jeder Hinsicht ein Mittelpunkt ist.

Mit dem Zitat von Adolph Kolping „Also nur guten, fröhlichen und frischen Mut, und wenn das Stück Arbeit auch noch so riesig aussehen sollte. Der große Gott, der die hohen Alpen aufgetürmt hat, hat auch die Pfade gezeigt, die über die Berge führen.“ freuen wir uns nach der langen Zeit der Einschränkung auf ein baldiges Wiedersehen mit unseren Kolpingschwestern und -brüdern.

Adolph Kolpings Zitate – aktuell damals wie heute?

Die Zeit ist wahrlich nicht dazu angetan, die Hände in den Schoß zu legen und dem schrecklich sich entwickelnden Schauspiele der neuen, politischen Weltgeschichte mutlos und tatlos zuzuschauen, endlich mit der feigen Ausrede, es nutze alles Kämpfen und Ringen doch nichts, unsere Gegner seien übermächtig und was kommen solle, lasse sich doch nicht abwenden…. Wir halten das Sich-Wehren und Kämpfen mit den Mitteln und Kräften, die uns Gott gegeben hat, im Reiche Gottes, und also auch für Wahrheit und Recht auf Erden, für eine christliche Bürgerpflicht, zu deren Erfüllung jeder in seiner Art heute mehr als je aufgefordert ist. Es stehen die heiligsten Güter der Menschheit auf dem Spiel, da darf man nicht tatlos zusehen. Also greifen wir Gott vertrauend zum alten Tagewerke und hoffen, daß ihm Gottes Segen auch fürder nicht fehle.
(RV 1860, S. 554 f.) Adolph Kolping
In seinen Zitaten finden auch wir heute Kraft und Mut durch unseren Glauben als Christen.